Was du selbst tun kannst um den Blutdruck zu senken

02.10.2024
Bei dir wurde ein erhöhter Blutdruck festgestellt?

Dann habe ich eine gute Nachricht für dich:
Du kannst selbst sehr viel dafür tun, dass deine Werte wieder sinken.

Und das Beste daran:
Es geht nicht um Verzicht.
Sondern um einen Lebensstil, der dir rundum guttut.

Was du selbst tun kannst um den Blutdruck zu senken

  1. Ein gesunder, aber trotzdem genussvoller Lebensstil
  2. Ernährung
  3. Bewegung
  4. Rauchstopp
  5. Gewichtsreduktion
  6. Alkohol
  7. Salzreduktion
  8. Stressmanagement

Eine Chance für deine Gesundheit

Gehörst auch du zu den vielen Frauen, bei denen erhöhte Blutdruckwerte festgestellt wurden?

Dann sieh es nicht als Problem – sondern als Chance.

Eine Chance, deinem Körper wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Eine Chance, aktiv etwas für dein Herz zu tun.

Denn dein Lebensstil hat einen großen Einfluss auf deinen Blutdruck.

Mit den richtigen Gewohnheiten kannst du:

  • deine Werte deutlich verbessern
  • Medikamente hinauszögern
  • oder die Anzahl der Tabletten reduzieren

Was wirklich zählt

Die aktuelle Leitlinie der europäischen Gesellschaft für Kardiologie empfiehlt einige klare Maßnahmen.

Aber keine Sorge:
Du musst nicht alles auf einmal umsetzen.

Es geht um kleine Schritte, die du gut in deinen Alltag integrieren kannst.

Die wichtigsten Bausteine sind:

  • regelmäßige Bewegung (ca. 150 Minuten pro Woche)
  • eine herzgesunde Ernährung (z. B. mediterran oder nach der DASH-Diät (Dietary Approaches to Stop Hypertension: reich an Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und fettarmen Milchprodukten, Begrenzung von Salz, gesättigten Fetten und Zucker), siehe unten Thema Ernährung)
  • ein gesundes Körpergewicht
  • weniger Salz im Alltag (Natrium soll auf 2 g täglich begrenzt werden)
  • bewusster Umgang mit Alkohol (maximal 100 g/Woche, dies entspricht ca. 5 alkoholischen Getränken)
  • Rauchstopp
  • und ein guter Umgang mit Stress
  • Nierengesunde Menschen mit Bluthochdruck sollen die tägliche Kaliumzufuhr auf 0,5-1,0 g zu erhöhen, bevorzugt durch eine Obst- und Gemüse-reiche Kost oder durch Substitution von Kochsalz gegen kaliumangereichertes Salz (75 % Natriumchlorid und 25 % Kaliumchlorid) . 

Genuss statt Verzicht

Vielleicht denkst du jetzt:
"Das klingt nach vielen Einschränkungen."

Aber genau darum geht es nicht.

Du musst dir nicht die  Himbeer-Sahne-Torte für immer verbieten.
Und du musst auch nicht dein ganzes Leben umkrempeln.

Es geht um eine Lebensweise, die dich stärkt.
Die dir Energie gibt.
Und die sich gut anfühlt.

Ein gesunder Lebensstil darf und soll genussvoll sein.

Dein Weg – Schritt für Schritt

Ich habe dir die wichtigsten Themen in diesem Blog übersichtlich zusammengestellt.

Du kannst dich ganz in Ruhe einlesen –
und dir genau die Bereiche herausgreifen, die gerade zu dir passen.

Mach es dir gemütlich und tauche ein in Ideen für mehr Wohlbefinden.
Entdecke, wie schon winzige Veränderungen einen großen Unterschied machen können.

Du wirst merken:
Du fühlst dich zufriedener, fitter, leichter und lebendiger.

Wirklich!


1. Ernährung: 

Gut essen – und deinem Herzen dabei helfen

Stell dir vor, du könntest jeden Bissen deiner frisch gekochten Mahlzeit genießen und  gleichzeitig etwas Gutes für dein Herz tun.

Genau darum geht es.

Eine herzgesunde Ernährung muss nicht kompliziert sein.
Und sie hat nichts mit strengen Verboten zu tun.

Was deinem Körper guttut, ist oft ganz einfach:

  • frisches Gemüse und Obst
  • Vollkornprodukte
  • Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen oder Erbsen
  • eine Handvoll Nüsse
  • und regelmäßig Fisch mit gesunden Omega-3-Fettsäuren

Weniger günstig sind stark verarbeitete Lebensmittel –
zum Beispiel Fertiggerichte, stark gesalzene Snacks oder Wurstwaren.

Hier lohnt es sich, Schritt für Schritt bewusster auszuwählen.
Ganz ohne Perfektion.

Genuss gehört dazu

Es geht nicht darum, alles "richtig" zu machen. Sondern darum, bessere Entscheidungen zu treffen, so oft es für dich passt.

Eine Ernährung, die gut für dein Herz ist,
darf und soll Freude machen.

Neugierig geworden?

In meinem ausführlichen Beitrag zur Ernährung zeige ich dir:

  • wie du ganz praktisch starten kannst
  • welche Veränderungen wirklich etwas bringen
  • und wie du gesunde Mahlzeiten einfach in deinen Alltag integrierst

Schau gern rein – du wirst überrascht sein, wie unkompliziert das sein 

    Möchten du mehr über gesundes Essen erfahren?

    2. Bewegung

    In Bewegung bleiben – auf deine Weise

    Bewegung ist eine der einfachsten und wirksamsten Möglichkeiten, deinen Blutdruck positiv zu beeinflussen.

    Und das Gute ist:
    Du musst dafür keinen Sport treiben, der dich überfordert.

    Schon regelmäßige, moderate Bewegung macht einen Unterschied.

    Etwa 30 Minuten am Tag sind ein guter Richtwert.
    Das kann ein zügiger Spaziergang sein, eine kleine Radtour oder ein paar Bahnen im Schwimmbad.

    Auch Tanzen, Gartenarbeit oder Treppensteigen zählen dazu.
    Alles, was dich in Bewegung bringt, ist wertvoll.

    Kleine Schritte zählen

    Vielleicht beginnst du mit 10 Minuten am Tag.

    Und steigerst dich langsam.

    Viele meiner Patientinnen merken schnell:
    Sie fühlen sich beweglicher, ausgeglichener – und oft auch deutlich fitter.

    Finde etwas, das dir Freude macht.
    Dann wird Bewegung nicht zur Pflicht – sondern zu einem festen, angenehmen Teil deines Alltags.

    Wie du gut starten kannst

    In meinem ausführlichen Beitrag zeige ich dir:

    • wie du ohne Druck beginnen kannst
    • wie du Bewegung in deinen Alltag integrierst
    • und wie du langfristig dranbleibst

    Schau gern rein – oft ist der Einstieg leichter, als man denkt. Ich verrate dir, wie du ganz leicht in Schwung kommst und deinen Körper stark, gelenkig und schön hältst – auch wenn die Jahre vergehen.

    Erfahre, wie du ohne große Überwindung fit bleibst und Freude an der Bewegung findest!

    3. Rauchstopp:

    Ein Schritt, der sich wirklich lohnt

    Wenn du rauchst, weißt du wahrscheinlich längst, dass es deinem Körper nicht guttut.

    Und trotzdem ist es oft nicht so einfach, aufzuhören.

    Gerade wenn das Rauchen dich viele Jahre begleitet hat,
    ist es mehr als nur eine Gewohnheit.

    Es ist möglich – auch für dich

    Der Rauchstopp ist einer der wirkungsvollsten Schritte für deine Gesundheit.

    Schon nach kurzer Zeit beginnt dein Körper, sich zu erholen:

    • dein Blutdruck kann sich stabilisieren
    • deine Gefäße werden entlastet
    • dein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sinkt

    Und mit jedem rauchfreien Tag gewinnst du ein Stück Gesundheit zurück.

    Ohne Druck, aber mit einem Ziel

    Du musst diesen Schritt nicht perfekt gehen.

    Viele Frauen brauchen mehrere Anläufe – und das ist völlig in Ordnung.

    Wichtig ist:
    Du bleibst dran.
    Und du gibst dir selbst die Chance.

    Es ist nie zu spät, aufzuhören.

    Unterstützung macht den Unterschied

    In meinem ausführlichen Beitrag zeige ich dir:

    • welche Wege dir den Rauchstopp erleichtern können
    • welche Hilfen es gibt
    • und wie du Schritt für Schritt vorgehen kannst

    Klicke rein – vielleicht ist genau jetzt ein guter Moment, es anzugehen. Plane noch heute deinen Weg zu einem rauchfreien Leben!

    Werde endlich Nichtraucher


    4. Gewichtsreduktion:

    Weniger Gewicht – mehr Entlastung für dein Herz

    Wenn dein Gewicht etwas über deinem Wohlfühlbereich liegt,
    kann schon eine kleine Veränderung viel bewirken.

    Denn jedes Kilo weniger entlastet dein Herz
    – und kann helfen, deinen Blutdruck zu senken.

    Kleine Schritte, große Wirkung

    Du musst dafür keine strengen Diäten machen.

    Im Gegenteil:
    Radikale Veränderungen halten selten lange.

    Was wirklich hilft, sind kleine, alltagstaugliche Schritte,
    die du gut in dein Leben integrieren kannst.

    Schon wenige Kilo weniger können:

    • deinen Blutdruck positiv beeinflussen
    • deine Gelenke entlasten
    • und dein allgemeines Wohlbefinden verbessern

    Dein Weg darf genussvoll sein

    Es geht nicht darum, auf alles zu verzichten. Sondern darum, neue Gewohnheiten zu entwickeln, die dir guttun – und die du langfristig beibehalten kannst.

    Ein gesunder Weg zur Gewichtsreduktion darf leicht sein.
    Und er darf sich gut anfühlen.

    Wie du gut starten kannst

    In meinem ausführlichen Beitrag zeige ich dir:

    • wie du ohne Druck beginnen kannst
    • welche Veränderungen wirklich sinnvoll sind
    • und wie du dein Gewicht langfristig stabil halten kannst

    Schau gern rein – oft sind es kleine Dinge, die den Unterschied machen. Entdecke, wie genussvoll der Weg zu einem gesünderen Körper sein kann! 

    So verlierst du überschüßige Pfunde

    5. Alkohol: Weniger ist mehr

    Ein Glas Wein am Abend gehört für viele einfach dazu.

    Und doch lohnt es sich, beim Thema Alkohol einmal genauer hinzuschauen.

    Denn Alkohol kann den Blutdruck erhöhen
    – oft mehr, als man denkt.

    Bewusst genießen

    Es geht nicht darum, dir selbst das kleine Glas Sekt bei einer Feier zu verbieten.

    Aber ein bewusster Umgang kann einen spürbaren Unterschied machen.

    Als Orientierung gilt:

    • für Frauen möglichst nicht mehr als ein kleines Glas Wein oder Bier am Tag
    • und idealerweise mehrere alkoholfreie Tage pro Woche

    Vielen tut es sogar gut, ganz darauf zu verzichten.

    Dein Körper reagiert schnell

    Wenn du deinen Alkoholkonsum reduzierst,
    kannst du oft schon nach kurzer Zeit positive Veränderungen bemerken:

    • dein Blutdruck kann sich verbessern
    • dein Schlaf wird erholsamer
    • und dein Körper fühlt sich insgesamt stabiler an

      Klicke auf den Blogpost – oft sind es kleine Veränderungen, die viel bewirken.

      Wie wirkt Alkohol auf deinen Körper?

      6. Salzreduktion:

       Weniger Salz – spürbar mehr Entlastung

      Salz spielt eine größere Rolle für deinen Blutdruck, als viele denken.

      Vor allem, wenn dein Körper empfindlich auf Salz reagiert,
      kann eine Reduktion einen deutlichen Unterschied machen.

      Kleine Veränderungen im Alltag

      Du musst dafür nicht komplett auf Geschmack verzichten.

      Oft reichen schon einfache Schritte:

      • weniger stark verarbeitete Lebensmittel
      • bewusster Umgang mit Fertigprodukten
      • und mehr Würzen mit Kräutern und Gewürzen statt Salz

      Viele meiner Patientinnen sind überrascht,
      wie schnell sich der Geschmackssinn daran gewöhnt.

      Was zu dir passt

      Nicht jeder Mensch reagiert gleich auf Salz.

      Umso wichtiger ist es, herauszufinden,
      was für deinen Körper gut funktioniert.

      Mehr dazu

      In meinem ausführlichen Beitrag erfährst du:

      • wie Salz deinen Blutdruck beeinflusst
      • woran du erkennst, ob du empfindlich darauf reagierst
      • und wie du deine Ernährung alltagstauglich anpassen kannst

      Klick rein und entdecke, wie du deinem Herz etwas Gutes tun kannst! 

      Wie funktioniert Salzreduktion?

      7. Stressmanagement:

      Auch an dich denken – nicht nur an alles andere

      Viele Frauen tragen im Alltag viel Verantwortung.

      Sie kümmern sich um Familie, Beruf, organisieren, denken voraus –
      und stellen sich selbst dabei oft hinten an.

      Vielleicht kennst du das auch.

      Und genau hier spielt Stress eine wichtige Rolle.

      Denn dauerhafte Anspannung kann den Blutdruck erhöhen und dauerhaft zu schwerer Erschöpfung führen.

      Kleine Pausen mit großer Wirkung

      Dein Körper braucht Momente der Ruhe,
      um sich zu erholen und wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

      Das müssen keine großen Auszeiten sein.

      Oft reichen schon kleine Inseln im Alltag:

      • ein paar bewusste Atemzüge
      • ein kurzer Spaziergang
      • ein ruhiger Moment mit einer Tasse Tee
      • oder ein paar Minuten nur für dich

      Es darf leicht sein

      Du musst kein Yoga-Profi werden.
      Und auch keine perfekte Entspannungsroutine entwickeln.

      In meinem ausführlichen Beitrag zeige ich dir:

      • wie Stress deinen Blutdruck beeinflusst
      • welche einfachen Methoden dir im Alltag helfen
      • und wie du wieder mehr Ruhe in deinen Tag bringst

      Schau gern rein – manchmal beginnt Veränderung mit einem einzigen ruhigen Moment. 

      Entspannung auf Knopfdruck?

      Wohlbefinden ist machbar

      Vielleicht hast du beim Lesen gemerkt,
      wie viele kleine Stellschrauben es gibt.

      Und vielleicht denkst du auch:
      "Das ist ganz schön viel."

      Dann lass mich dir sagen:
      Du musst nicht alles auf einmal verändern.

      Viele Frauen stehen genau an diesem Punkt.
      Mit einem vollen Alltag, viel Verantwortung –
      und wenig Zeit für sich selbst.

      Und trotzdem ist Veränderung möglich.

      Schritt für Schritt

      Jede kleine Entscheidung zählt.

      Jeder Spaziergang.
      Jede bewusstere Mahlzeit.
      Jeder Moment, in dem du auf dich achtest.

      Du kannst selbst sehr viel dazu beitragen,
      deinen Blutdruck positiv zu beeinflussen.

      Für dich. Für dein Leben.

      Du darfst gut für dich zu sorgen –

      damit du dich stark, lebendig und wohl in deinem Körper fühlst.

      Heute.
      Und in den kommenden Jahren.

      Fang mit einem kleinen Schritt an.
      Dein Herz wird es dir danken.

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      Jahrelang war das HCT das meist verschriebene Diuretikum zur Blutdrucksenkung, es ist in vielen Kombinationspräparaten enthalten.

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