HCT und Hautkrebs
Jahrelang war das HCT das meist verschriebene Diuretikum zur Blutdrucksenkung, es ist in vielen Kombinationspräparaten enthalten.

Die unsichtbare Gefahr
Manchmal ist das Gefährlichste das, was wir nicht sehen.
Nicht das, was laut ist oder wehtut.
Sondern das, was sich leise entwickelt.
Unbemerkt.
Und lange unterschätzt wird.
Im Mittelalter hielten die Menschen die Pest für eine Strafe Gottes.
Niemand wusste, dass winzige Bakterien dahintersteckten, übertragen durch Ratten-Flöhe. 40% der Menschen starben damals an war der Pest-Epidemie.
Das Gefährlichste war nicht das Sichtbare.
Sondern das Unsichtbare.
Heute klingt das weit weg.
Und doch hat diese Geschichte etwas mit uns zu tun.
An was sterben wir heute?
Herzinfarkt.
Schlaganfall.
Gefäßerkrankungen.
Rund 40 % aller Todesfälle gehen darauf zurück.
Und einer der wichtigsten Gründe dafür?
Bluthochdruck!
Das Problem ist:
Hoher Blutdruck macht keine Schmerzen.
Keine Warnsignale.
Kein "Ich bin krank"-Gefühl.
Er entwickelt sich leise.
Über Jahre.
Oft unbemerkt.
Ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland lebt mit erhöhten Blutdruckwerten – viele, ohne es zu wissen.
Ich höre das fast täglich in meiner Praxis:
"Ich würde das doch merken, wenn etwas nicht stimmt."
Nein!
Genau das ist der Punkt.
Und ich sage dir das nicht nur als Kardiologin.
Sondern auch als Mensch, der es selbst erlebt hat:
Ich habe meinen hohen Blutdruck nicht gespürt. Kein bisschen!
Und trotzdem war er da.
Die Gefahr ist real – auch wenn du sie nicht fühlst.
Die Menschen im Mittelalter hatten keine Wahl.
Sie konnten nicht verstehen, was in ihrem Körper passiert.
Du schon!
Du kannst hinschauen.
Du kannst verstehen.
Und du kannst etwas verändern – bevor etwas passiert.
Du bist dieser unsichtbaren Gefahr nicht ausgeliefert.
Bluthochdruck lässt sich behandeln.
Und oft sehr gut kontrollieren.
Manchmal reichen schon kleine Veränderungen im Alltag.
Und wenn Medikamente nötig sind, sind sie in der Regel gut verträglich und wirksam.
Es geht nicht darum, perfekt zu sein.
Sondern darum, aufmerksam zu werden.
Hinsehen statt verdrängen.
Verstehen statt hoffen, dass es schon gutgeht.
Denn eine Behandlung funktioniert am besten, wenn du weißt, was in deinem Körper passiert.
Wenn du verstehst, warum dein Blutdruck steigt – und was du selbst tun kannst.
Du musst dafür keine Stunden investieren.
Und du musst dich auch nicht krank fühlen, nur weil du misst.
Im Gegenteil:
Du übernimmst die Kontrolle.
Du wirst zur Expertin für deinen eigenen Körper.
Und genau das ist der entscheidende Schritt, um langfristig gesund zu bleiben.
In diesem Blog zeige ich dir:
Ein erster, einfacher Schritt:
Miss deinen Blutdruck.
Es ist eine kleine Gewohnheit –
mit einer großen Wirkung
Miss deinen Blutdruck. Es könnte dein Leben retten!
Ein Blick zurück – und warum er heute noch wichtig ist
Manchmal hilft es, einen Schritt zurückzugehen, um das Heute besser zu verstehen.
Diese Geschichte spielt im Jahr 1349.
Zu einer Zeit, in der Menschen die wahren Ursachen von Krankheit noch nicht kannten.
Was damals geschah, wirkt heute weit entfernt.
Und doch zeigt es etwas, das bis heute gilt:
Wir fürchten oft das Falsche –
und übersehen das, was wirklich gefährlich ist.
Gottes Strafe brach damals im Jahre 1349 über die Stadt herein. So glaubte es Agnes jedenfalls.
Manche behaupteten, der Teufel habe die kosmische Konstellation von Mars und Saturn genutzt. Andere dachten die Hebamme hätte die Brunnen vergiftet. Der Schneider glaubte, dass es Luftdämonen waren, die das Unheil verbreiteten.
Vielleicht war es aber auch die Kogge aus Lübeck gewesen, die nicht nur Wolle und Gewürze, sondern auch die Pest in die Stadt brachte.
Agnes fegte an einem nebeligen Morgen das Kopfsteinpflaster vor der Hafen-Taverne, als sie das rhythmische Knarren von Rudern hörte.
Ihre Augen blieben an einer schnellen Bewegung hängen – eine Ratte, die auf dem Deck über einen Sack mit Getreide huschte. Ihr fettiger Schwanz verschwand in einem Haufen Seile. Ein Matrose sprang mit einem Tau an Land und befestigte es an einem Poller. In diesem Moment sah Agnes eine zweite Ratte, die über die Reling kletterte und auf die Kaimauer sprang.
Als Agnes die Beulen in der Achsel und der Leiste bemerkten, war das Handelsschiff mit seinen dreißig Matrosen schon wieder ausgelaufen.
Die Glocken läuteten, als am Samstag im Getreidekontor der dritter Hafenarbeiter mit hohem Fieber zusammenbrach.
"Der schwarze Tod", flüsterten die Menschen.
Die Plage breitete sich wie ein Feuer durch alle Viertel aus. Mit hellen Flammen versengte sie die Jungen, loderte nur kurz in den Körpern der Alten und fraß sich durch die gesamte Stadt.
Der Tod war nicht wählerisch. Er nahm alle – reich oder arm, tugendhaft oder sündig.
Die Hafenstadt verlor in 17 Pestwochen fast die Hälfte ihrer ihrer Einwohner.
Agnes hat überlebt.
Und sie hat ihre Chance genutzt.
Aus der Magd wurde die Ehefrau des Schneiders – und schließlich diejenige, die im Hintergrund die Fäden zog und den kleinen Laden zu neuem Erfolg führte.
Und was das mit dir zu tun hat
Agnes hatte keine Möglichkeit zu verstehen, was geschah.
Und doch hat sie ihr Leben in die Hand genommen, als sie die Chance dazu bekam.
Die Menschen damals konnten nicht wissen, was wirklich hinter der Krankheit steckte.
Heute ist das anders.
Wir wissen, was unseren Körper gefährdet.
Und wir können handeln – lange bevor etwas passiert.
Genau das macht den Unterschied.
Mach dich vertraut mit deinem Blutdruck.
Lerne ihn kennen.
Und übernimm Schritt für Schritt die Führung.
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Jahrelang war das HCT das meist verschriebene Diuretikum zur Blutdrucksenkung, es ist in vielen Kombinationspräparaten enthalten.
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